Ihr fragt mich oft, wie ich mit wenigen Teilen so viele verschiedene Outfits hinbekomme. Die ehrliche Antwort: Ich kaufe am liebsten Teile, die einfach sind, aber trotzdem etwas Besonderes haben. Die sich anpassen, statt immer gleich auszusehen. Heute zeige ich euch das an einem Beispiel. Drei Teile, drei Looks.

Die drei Teile
Die weite Baumwollbluse
Auf den ersten Blick ein Basic. Aber durch den weiten Schnitt und die voluminösen Ärmel wirkt sie nie langweilig. 100% Baumwolle, angenehm auf der Haut und sie sieht offen, geknöpft oder lässig in die Hose gesteckt immer ein bisschen anders aus.
Die helle, weite Hose
Leicht, fließend, mit diesem schönen Crinkle-Effekt. Ein Teil, das man einfach anzieht und das trotzdem nach mehr aussieht. Zusammen mit der Bluse ergibt sie einen cleanen Ton-in-Ton-Look, der die perfekte Basis für alles andere ist.
Das Jeans-Foulard
Mein Lieblingsteil gerade, weil es zwei Teile in einem ist. Eine Seite ist aus Jeans, die andere kariert. Du kannst es als Gürtel, Schal, Tuch über den Schultern oder sogar als Kopftuch tragen. Jedes Mal ein neuer Look.
Look 1: Das Foulard als Gürtel
Meine liebste Variante, wenn ich der weiten Silhouette ein bisschen Form geben will. Ich binde das Foulard locker um die Taille und lasse die Enden seitlich hängen. Die Jeansseite außen, die Karoseite blitzt an den Enden durch. Dazu weiße Stiefeletten, fertig. So wird aus Bluse und Hose plötzlich ein richtiges Outfit.
Look 2: Ganz pur
Manchmal braucht es gar nicht mehr. Bluse und Hose allein, alles in Weiß. Ich schließe die Bluse dann nur halb, schiebe die Ärmel etwas hoch und lasse sie locker über die Hose fallen. Wirkt ruhig, frisch und trotzdem nicht gewollt. Perfekt für Tage, an denen ich nicht lange überlegen will.
Look 3: Das Foulard als Schal
Jetzt einmal umdrehen: die Karoseite nach außen und das Tuch locker um den Hals legen, die Enden einfach vorne runterhängen lassen. Der Look wird dadurch sofort herbstlicher und wärmer. Und das, obwohl der Rest genau gleich bleibt.
Und wenn es kühler wird
Das Foulard mit der Jeansseite nach außen einfach über die Schultern legen, wie eine kleine Stola. Mein Trick für Übergangstage, an denen eine Jacke zu viel ist.
Warum ich solche Teile liebe
Weil sie mitmachen. Eine gute Bluse und eine gute Hose sind wie eine leere Leinwand, und ein Teil wie das Foulard verändert dann jedes Mal die Stimmung. So brauche ich weniger im Schrank und habe trotzdem das Gefühl, jeden Tag etwas Neues anzuziehen. Simple, but never boring.
Welcher Look ist euer Favorit? Schreibt es mir gern!
Deine Lena